The Orville – Doch mehr als eine Parodie

The Orville - Kritik - Kais Kolumne

Als bekennender Family Guy Fan, gebe ich allem was von Seth MacFarlane kommt grundsätzlich eine Chance. A Million Ways To Die In The West und Ted 2 haben mich darin auch bereits bestätigt. Daher war ich auch auf den Piloten der als Star Trek Parodie angepriesene Serie „The Orville“ gespannt.

The Orville (Pilot) – Die Handlung

Der frisch geschiedene Ed Mercer bekommt das Kommando über das Forschungsraumschiff „U.S.S Orville“, dessen Crew aus Menschen und Ausserirdischen besteht. Die Freude währt kurz, da ihm ausgerechnet seine Ex-Frau Kelly als erster Offizier unterstellt wird. Die Streithähne müssen sich schnell zusammenraufen, da ihr vermeidlich harmloser Transporteinsatz sich plötzlich als Rettungsmission entpuppt.

Mehr als eine Parodie

Wer hier eine plumpe Parodie erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Vielmehr handelt es sich bei The Orville um eine recht gut gemachte Sience-Fiction Serie, die mehr wie eine Hommage an Captain Pickard & Co. wirkt. Natürlich ist die Pilotfolge gespickt vom derben Humor a la MacFarlane und macht den ein oder anderen kurzen Drift in das Slapstick-Genre, aber ohne dabei lächerlich zu wirken. Die Sidekicks bringen alle einen besonderen Humor mit. Ganz besonders Scott Grimes, der den Steuermann Gordon Malloy spielt, welcher von der Art und vom Aussehen  stark an Simon Pegg erinnert.

Unterm Strich lässt sich sagen, dass hier ein neues Genre ausprobiert wird, was durchaus mehrere Zielgruppen erreichen kann. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben und bin gespannt wie es weiter geht.

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