The Sinner – Jesscia Biel & Bill Pullman in Hochform

The Sinner - Kritik - Kaiskolumne

Serien, in denen Hollywood-Kino-Größen mitspielen, stehe ich grundsätzlich erstmal skeptisch gegenüber. Irgendwie impliziere ich darin immer eine gewisse Ausgebranntheit. Nach dem Motto: Für’s Kino reicht es nicht mehr, aber ne Serie geht noch. Als ich neben Jessica Biel noch Bill Pullman in der Besetzung gesehen habe, hat sich dieser Eindruck zunächst gefestigt, da mich seine Darstellung der Paraderolle als (Ex-)Präsident in “Independence Day 2” so gar nicht überzeugt hat. Aber wie sie oft kommt alles anders als man denkt.

Die Handlung

Die junge Mutter Cora Tanner (Biel) ersticht bei einem Familienausflug den jungen Arzt Frankie Belmont – ohne zu wissen warum. Sie bekennt sich schuldig und obwohl ihre Täterschaft für die Justiz außer Zweifel steht, ermittelt Kriminalpolizist Harry Ambrose (Pullman) die sie entlastenden Hintergründe des Falls – und lichtet nach und nach die dunkle Vergangenheit der Angeklagten.

Was uns direkt angesprochen hat: Der neue Ansatz. Eine brutale Tat, ohne Zweifel an der Schuld. Auch ohne den hartnäckigen Pullmann will man wissen warum sie es getan hat. Die Frage nach dem Motiv steht komplett im Vordergrund und beim Graben kommt es immer wieder zu Wendungen, neuen Verknüpfungen und Erkenntnissen. Aufgepimpt wird das Ganze mit einem ordentlichen Schuß Erotik und  Einblicken in die verkommene Psycho der verschiedenen Protagonisten. Jessica Biel und Bill Pullman zeigen dabei ganz klar ihre Kinoherkunft und heben die Mini-Serie auf Hollywood-Niveau. Für mich eine rundum gelungene Mini-Serie zum durchsuchten!

The Sinner (Mini-Serie, Netflix)

8.1

Anspruch

7.5/10

Spannung

8.0/10

Erotik

7.0/10

Meine Wertung

10.0/10

Positiv

  • Packende Story
  • Serie komplett abrufbar
  • Top Leistung der Darsteller

Negativ

  • %

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